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Menschenwürdig
leben - Überall
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| Unter diesem Thema stand die
Misereorfastenaktion 2011 |
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Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des
Gymnasiums Brede in Brakel beschäftigten sich mit der
Situation von Kindern in einem Slumviertel in Lima in Peru.
Dabei setzten sie sich zunächst mit der Situation in Peru
grundsätzlich auseinander, bevor sie sich der Situation in Lima
zuwandten. Sehr betroffen gemacht hat sie, dass Reichtum und
Armut so dicht beieinander liegen.
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Ein besonderer Schwerpunkt lag dann auf den Wohnverhältnissen
der Familien in dem Slumviertel.
Einige Schülerinnen und Schüler bauten an einem Samstag eine
Slumhütte nach. Der Bau als solcher gelang. Die Hütte sah
eigentlich nicht so übel aus. Als sich die Kinder dann
allerdings konkret mit der Wohnsituation auseinandersetzten und
diese mit dem Standard in Deutschland verglichen, war die
Betroffenheit groß. Mit 6-10 Personen in einer Hütte leben, die
doppelt so groß ist, wie die von ihnen erbaute, war fast
unvorstellbar. Kein eigenes Bett, keine Waschmöglichkeit,
geschweige denn eine Dusche, keine Intimsphäre. - All das
erscheint uns unmöglich und ist schließlich auch
menschenunwürdig.
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Die Ergebnisse ihrer
Gruppenarbeit stellten sie zunächst der Schulöffentlichkeit vor,
später dann auch nach dem gemeinsamen Gottesdienst der
Bredenschulen am 5. Fastensonntag der weiteren Öffentlichkeit.
Beeindruckend für die Kinder und ihre Familien war, dass Vera Krause, Referentin bei Misereor,
die Ergebnisse der Kinder durch ihre eigenen
persönlichen Erfahrungen untermauerte, von denen sie in dem
Gottesdienst berichtete.
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