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Im Sommer dieses Jahres trafen sich die
Shalom-Kontakschwestern der sieben Europäischen Provinzen,
die Internationale Shalom-Koordinatorin und die Leiterin des
SSND UN-NGO Büros zu einem Erfahrungsaustausch, zur Bewertung
der Shalom-Arbeit in den letzten zwei Jahren und zu Überlegungen
für die Zukunft.
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Während am ersten Abend Zeit gegeben wurde
zum gegenseitigen Kennenlernen - einige von uns nahmen zum
ersten Mal an einem solchen Treffen teil - war der zweite Tag
geprägt durch die Berichte aus den Provinzen, die zu drei
vorgegebenen Fragen vorgestellt wurden.
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Der Blick auf die Realität der
Länder, in denen Schulschwestern in Europa tätig sind ,
zeigte, dass es u.a. folgende gemeinsame Probleme in
Europa gibt:
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- Probleme in den Familien und damit
verbunden das Leid vieler Kinder,
- oft nur geringe finanzielle Unterstützung durch die Regierung,
- Zuwanderung,
- Arbeitslosigkeit,
- Drogenmissbrauch,
- die Kluft zwischen arm und reich,
- oft nur geringe Möglichkeiten der Unterstützung der Armen.
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Erfreulich ist, dass Schwestern, SchülerInnen,
MitarbeiterInnen und Mitglieder der Weggemeinschaft
versuchen, verantwortlich auf diese drängenden Nöte zu
antworten, sei es in Schulen, Ruheheimen, Kindergärten,
Kindertagesstätten, -heimen, Pfarreien und den Shalom-Clubs.
Schwestern waren in vielen Aktionen involviert: im Gebet, bei
der Ermöglichung von Basaren, durch den persönlichen Einsatz
bei der Betreuung von Migranten(kindern) und ihrer
Familien u.v.m. Als sehr hilfreich und bedeutsam werden die
Shalom-Reflexionen angesehen, weil sie uns helfen, uns immer
mehr unserer weltweiten Realität bewusst zu werden.
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Obwohl sehr Vieles getan wird, nannten die
Kontaktschwestern auch einige Ideen für die Zukunft, wie
Schwestern ermutigt werden können,
Shalom in ihr Leben und in ihre Dienste zu integrieren,
Hoffnung und Licht im Verständnis von Shalom zu sehen, und den
Mut tu haben, die Arbeit von Shalom zu vertiefen.
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Hilfen dazu
können die internationalen Shalom-Verpflichtungen für die
nächsten drei Jahre geben, die während des Treffens der
Gebietsvertreterinnen in Brasilien wieder aufgegriffen bzw. neu
formuliert wurden. Schw. Terezija Hostnik informierte auch über
dieses Treffen im März 2012.
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Schw.
Roxanne Schares, Internationale
Shalom-Koordinatorin, und Schw. Eileen Reilly,
Leiterin des SSND UN-NGO Büros, berichteten über ihre Arbeit und
zeigten dabei auch auf, wie sehr diese Arbeit miteinander
verwoben ist und dass Shalom nicht etwas Zusätzliches zum
normalen Alltag und Dienst ist, sondern dass Shalom gründet auf
der Hl. Schrift, unserer Gründerin Mutter Theresia, die den
drängenden Nöten ihrer Zeit begegnete, und unserer Konstitution
IHR SEID GESANDT. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten
Shalom-Werte zu leben und in den Alltag zu integrieren.
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Besonders beeindruckend war der Besuch in Auschwitz und dem
nahegelegenen Zentrum für Dialog und Gebet in Oşwięcim.
Nach der gemeinsamen Eucharistiefeier mit Pater Manfred
Deselaers, dem Projektleiter des Zentrums, gab es die
Gelegenheit über die Eindrücke des Vormittags zu sprechen und
diese zu reflektieren. Für alle Teilnehmerinnen war dieser Tag
wirklich ein Aufruf, Shalom in seiner tiefsten Bedeutung zu
leben und so zu einer Schaffung gegenseitigen Respekts,
Versöhnung und Frieden beizutragen.
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Am letzten Tag setzten sich die
Kontaktschwestern mit den Internationalen Shalom-Schwerpunkten
und den Verpflichtungen für 2011-2013 auseinander. Auf dem
Hintergrund der Gespräche und Erfahrungen überlegten sie einige
konkrete Schritte, diese Verpflichtungen im Europäischen
Shalom-Zweig umzusetzen.
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Eine besondere Aufgabe 2012 wird es auch
sein, den 20. Jahrestag der Gründung von Shalom zu feiern. Alle
Teilnehmerinnen waren sich einig, dass das Netzwerk Shalom eine
Bereicherung für alle Schulschwestern ist und
unserer Welt Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben
geben kann.
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Die Tagung wurde beendet mit dem Dank an alle
Teilnehmerinnen, die Übersetzerinnen und die Sekretärin und an
die Mutterhausgemeinschaft.
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